Paris

Game Brewer

Paris - Frontansicht
Verlag Game Brewer
Autor Wolfgang Kramer, Michael Kiesling
Illustration Andreas Resch
Erscheinungsjahr 2020
Alter ab 12 Jahren
Spieldauer ca. 90 Minuten
Spieleranzahl 2 bis 4 Spieler
Zielgruppe Familienspiel
Einstieg etwas schwieriger
Kooperation alle gegeneinander
Set Sammeln Legespiel Strategiespiel Wirtschaft Wolfgang Kramer Brettspiel Architektur zu zweit spielen Städtebau Neuzeit Europa Paris Frankreich 3D Tableau
Kurzbeschreibung
Bei Paris investiert ihr in Gebäude und Denkmäler der Stadt Paris. Ihr versucht dabei die Kontrolle über verschiedene Stadtteile zu erlangen, um am Ende mit den meisten Siegpunkten zu siegen.
Paris - Karton
Paris - Material

Beschreibung

Paris im späten 19. Jahrhundert. Paris befindet sich auf dem Höhepunkt seiner Umwandlung in eine der schönsten Städte der Welt. Es ist die Aufgabe der Spieler, einige der prächtigen Pariser Gebäude zu kaufen, um Gewinn zu erzielen, und in die Entwicklung und Instandhaltung der berühmtesten Denkmäler und Wahrzeichen von Paris zu investieren. Nach der erfolgreichen Organisation der Weltausstellung im Jahr 1889, die durch den Bau des Eiffelturms und die Feier des 100. Jahrestages der Erstürmung der Bastille gekrönt wurde, erlebt Paris eine Zeit, die als „la Belle époque“ bekannt ist. Die Architektur von Paris, die in dieser Zeit geschaffen wurde, reichte von Beaux-Arts über Neo-Byzantinisch und Neo-Gotik bis hin zu Jugendstil und Art Deco.

In Paris übernehmen die Spieler die Rolle von Immobilieninvestoren, die versuchen, die exquisitesten Gebäude des späten 19. Jahrhunderts zu erwerben. Die Spieler versuchen, so viele Siegpunkte (VP) wie möglich zu erzielen, indem sie Gebäude kaufen und Bonusplättchen erhalten. Das Spiel wird über eine variable Anzahl von Runden gespielt. Sobald das Ende des Spiels ausgelöst ist, beenden die Spieler die aktuelle Runde und haben dann alle eine letzte Runde vor dem Ende des Spiels. Der Spieler mit dem meisten Siegpunkten am Ende des Spiels wird zum Gewinner erklärt.

Eindrücke aus der Brettspiel-Community

Hoher Interaktionsgrad, da man an allen Ecken das Gefühl hat, dass Mitspieler einen besseren Zug machen könnten. Die Ressourcenknappheit ist vor allem im hinteren Teil des Spiels deutlich zu spüren und sollte in die Spielplanung mit einbezogen werden. Hat immer noch einen großen Wiederspielreiz bei mir.
Gegen Ende des Spiels stellen die Spieler oft fest, dass das Spiel noch gar nicht das Ende ist. Meist wird erwartet, dass das Ende des Gebäudestapels das Ende des Spiels anzeigt. Weit gefehlt, denn bei Paris geht dann noch einiges. Selbst wenn die Spieler keine Schlüssel mehr neu platzieren können, stellen die meisten überrascht fest, dass doch noch einiges aus den eigenen Rücklagen gewonnen werden kann.
Die Zahnräder fliessen nahtlos ineinander, das Spielerlebnis ist rund und fordert die Spieler trotzdem heraus. Mit nur wenigen Aktionen schafft man einen schnellen Spieleinstieg. Die Verkettung aller Möglichkeiten verbreitet trotzdem eine Spieltiefe auf verschiedenen Ebenen. Der Ausbau des eigenen Imperiums lockt ebenso, wie das Beschaffen der richtigen Bonusplättchen oder das Setzen der Siegpunkt-Plättchen in den Quartieren.

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Einzelnachweise