L.a.m.a

Amigo

L.a.m.a - Frontansicht
Verlag Amigo
Autor Reiner Knizia
Illustration Rey Sommerkamp, Barbara Spelger
Erscheinungsjahr 2019
Alter ab 8 Jahren
Spieldauer ca. 20 Minuten
Spieleranzahl 2 bis 6 Spieler
Zielgruppe Familienspiel
Spielreihe Lama - Amigo
Einstieg einfach zu lernen
Kooperation alle gegeneinander
Auszeichnung Spiel des Jahres: Nominierungsliste,
À la Carte: Kartenspielpreis
Kartenverwaltung Kartenspiel Tiere Reiner Knizia Lama
Kurzbeschreibung
Bei L.a.m.a müsst ihr möglichst schnell eure Karten loswerden. Lege eine Karte ab, ziehe eine neue oder steige aus. Jede Karte zu viel gibt Minuspunkte.
L.a.m.a - Karton
L.a.m.a - Material
L.a.m.a - Rückansicht
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Beschreibung

«nimm's lässig»

Der Name ist Programm, denn jedes Lama kennt die wichtigste aller Regeln: Lege Alle Minuspunkte Ab! Werde deine Karten los, um so möglichst keine Chips zu kassieren. Steigst du aus, oder hoffst du eine passende Karte zu ziehen? Entscheide dich! Am Ende gewinnt derjenige, der am lässigsten den Minuspunkten ausweichen konnte. Das "lässige" Kartenspiel mit Kultfaktor.

Lege Alle Minuspunkte Ab: Das ist das Prinzip, nach dem LAMA gespielt wird. Dazu müssen die regenbogenbunten Handkarten abgelegt werden, denn diese bringen fiese Chips. Die Karten müssen immer weiter auf der Regenbogenleiter gespielt werden. Mit einem Lama kann der Sprung von oben nach unten gemeistert werden. Dabei ist die Frage: Lohnt sich das Risiko, noch nach einer passenden Karten zu angeln oder sollte man doch lieber freiwillig aussteigen? Nur wer am lässigsten die Minuspunkte umgeht, kann Sieger sein.

So spielt man LAMA:
Die Karten werden gemischt und als Nachziehstapel in der Tischmitte platziert, eine Karte wird umgedreht und eröffnet den Ablagestapel. Die Karten zeigen Werte von 1 bis 6 sowie Lamas. Jeder Spieler erhält sechs Handkarten, die er so schnell wie möglich loswerden will, denn für übriggebliebene Handkarten drohen Minuspunkte: Jede Handkarte zählt ihren Wert als Minuspunkt, ein Lama zählt sogar 10 Minuspunkte, wobei jeder Wert nur einmal gezählt wird. Wenn ein Spieler am Zug ist, kann er aus einer von drei Aktionen wählen: eine Karte ausspielen, eine Karte nachziehen oder aussteigen. Eine passende Handkarte ausspielen kann der Spieler, wenn die Karte denselben Wert oder genau einen Wert höher aufweist. Ein Lama kann auf eine 6 und auf ein Lama kann ein anderes Lama oder eine 1 gelegt werden. Kann oder möchte der Spieler keine Karte legen, nimmt er alternativ eine Karte vom verdeckten Nachziehstapel auf die Hand. Wem das Risiko einer unpassenden Karte zu hoch ist, darf aber auch aus der aktuellen Runde freiwillig aussteigen. Der Durchgang kann auf zwei Arten enden: Entweder hat ein Spieler alle seine Handkarten abgelegt oder alle Spieler sind freiwillig ausgestiegen. Die Minuspunkte werden in 1er und 10er Chips übergeben. Wer in der nächsten Runde als Erster seine Handkarten loswird, darf einen beliebigen Chip abgeben, das kann auch ein 10er-Chip sein. Das Spiel endet, wenn ein Spieler 40 Minuspunkte erreicht hat. Der Spieler mit den wenigsten Minuspunkten gewinnt.

LAMA ist ein schnell erlernbares Mitbringspiel von Reiner Knizia. Durch seine Zugänglichkeit wurde LAMA 2019 zum bedeutendsten Preis der Spielebranche ‚Spiel des Jahres ‘ nominiert und gewann 2020 den GamesExpo Award in der Kategorie ‚best children’s game‘.

Eindrücke aus der Brettspiel-Community

L.A.M.A. ist natürlich in erster Linie ein Spiel für Einsteiger und Gelegenheitsspieler. Es sattelt auf Bekanntem auf, bringt aber eben auch noch neue Elemente hinzu, die leicht zu lernen und auch äußerst sinnvoll sind. Die Möglichkeit des Aussteigens eröffnet minimale taktische Erwägungen, Highlight ist aber die Wertung.
Klingt völlig unspektakulär, absolut nicht innovativ und trotzdem heißt es nach jeder Runde: NOCH MAL! Das LAMA entwickelt einen kaum erklärbaren Sog, in dem jeder das gewaltige Kartenglück überlisten möchte, um vor allem schwarze Chips loszuwerden.

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Einzelnachweise